Ich vertrete den Wahlkreis Anhalt–Dessau–Wittenberg – eine Region, die Stadt und Land, Tradition und Zukunft in besonderer Weise verbindet. Zum Wahlkreis gehören die Stadt Dessau-Roßlau, der Landkreis Wittenberg mit Orten wie der Lutherstadt Wittenberg, Jessen (Elster), Bad Schmiedeberg, Coswig (Anhalt), Gräfenhainichen, Kemberg und Oranienbaum-Wörlitz, sowie aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Stadt Bitterfeld-Wolfen und die Gemeinden Muldestausee, Raguhn-Jeßnitz und Zerbst/Anhalt.
Unsere Heimat ist reich an Kultur und Natur;
UNESCO-Weltkulturerbe Lutherstadt Wittenberg mit der Stadtkirche St. Marien, Schlosskirche (Martin Luther 1517, 95 Thesen), Lutherhaus (Wohnhaus von Luther) und dem Melanchthonhaus. Die Cranach-Höfe mit historischen Gebäuden und Ausstellungen und nicht zu vergessen die wunderschöne Altstadt, die immer einen Besuch wert ist. Außerdem das UNESCO-Weltkulturerbe Gartenreich in Dessau-Wörlitz, die wunderschönen Elbauen. Die Landschaft ist besonders wertvoll, weil dort die Elbe noch von natürlichen Überschwemmungen begleitet wird, das Biosphärenreservat Mittelelbe. Zusätzlich das UNESCO-Weltkulturerbe Bauhaus 1926 in Dessau, es war eine Schule für Architektur Kunst und Design. Nicht zu vergessen die Meisterhäuser. Dort wohnten die berühmtesten Bauhaus-Lehrer z.B. Walter Gropius, Paul Klee und Wassily Kandinsky.
Der Agro-Chemiepark Piesteritz in Lutherstadt Wittenberg ist ein großer Industriepark für Chemie und Düngemittelproduktion.
Rund um Bitterfeld-Wolfen (Chemiepark Bitterfeld-Wolfen einer der größten und traditionsreichsten Chemiestandorte in Sachsen-Anhalt mit langer Geschichte und moderner Produktion) und natürlich Muldestausee mit seiner beeindruckenden Seenlandschaft aus Bergbaufolgelandschaften entwickelt, die heute Lebensqualität und Tourismus stärken. Zerbst/Anhalt überzeugt mit reicher Stadtgeschichte und einem starken ländlichen Umfeld, besonders wenn man sich für Geschichte interessiert. Denn hier wurde niemand Geringeres als Katharina die Große geboren, die aus dem Fürstentum Anhalt-Zerbst stammte.
In Gräfenhainichen fasziniert Ferropolis, die beeindruckende „Stadt aus Eisen“ mit riesigen historischen Tagebau-Baggern auf einer Halbinsel im Gremminer See.
Gleichzeitig stehen wir vor klaren politischen Aufgaben: gute Arbeitsplätze sichern, Planungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen, Infrastruktur, ÖPNV und digitale Netze im ländlichen Raum verlässlich ausbauen, Hochwasserschutz an Elbe und Mulde robust gestalten und den Strukturwandel in der Industrie- und Energiewirtschaft so begleiten, dass Wertschöpfung hierbleibt. Wir brauchen Wohnortnähe bei Ärzten und Schulen, Sicherheit im Alltag und eine Verwaltung, die dient statt hemmt. Besonders dringlich ist der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel – vor allem im Handwerk – sowie die Entlastung von Bürokratie, Abgaben und Auflagen, die unseren Betrieben Zeit und Geld rauben.
Mein Herzensanliegen ist der Mittelstand, die Bürger und insbesondere das Handwerk. Ich setze mich dafür ein, dass der Meisterbetrieb, der Familienunternehmer, die Pflegekraft, der Auszubildende und die junge Familie hier verlässliche Perspektiven haben. Das heißt konkret: Berufsbildung stärken, duale Ausbildung attraktiver machen, Handwerksbetriebe von überzogenen Auflagen befreien, Energie- und Standortkosten senken, regionale Wertschöpfungsketten fördern und kommunale Spielräume erweitern. Politik muss den Menschen den Rücken freihalten – damit sie ihre Arbeit machen können: anpacken, schaffen, Verantwortung tragen.
Anhalt–Dessau–Wittenberg ist für mich nicht nur ein Gebiet, sondern Heimat. Ich arbeite dafür, dass unsere Städte und Gemeinden lebendig, sicher und wirtschaftlich stark bleiben – mit Respekt vor dem, was uns prägt, und Mut für das, was vor uns liegt.

